Die Station liegt in einem locker bebauten Wohngebiet im Südwesten der Stadt, 100 Meter Luftlinie vom Ortsrand entfernt, auf der
hier leicht kupierten Grundmoräne des Oberen Schussenbeckens. In den vorherrschenden Windrichtungen Südwest bis Nordwest befindet sich in einer Entfernung von etwa 1,2 km ein durchgehend bewaldeter 600 bis 680 Meter hoch gelegener Endmoränenrücken aus der Würmeiszeit. Nach Süden und Osten hin schließt sich das nur spärlich besiedelte, weitgehend landwirtschaftlich genutzte, breite Talbecken der Schussen an. Im Norden und Nordosten erstreckt sich das Stadtgebiet von Bad Schussenried. Die Wetterstation liegt auf exakt 48 Grad nördlicher Breite und 9 Grad 39 Minuten östlicher Länge, in einer Höhe von 572 Meter ü. NN.
Ein Tief über Tunesien hat am Wochenende Unmengen an Saharastaub aufgewirbelt und in große Höhen verfrachtet. Mit der südlichen Höhenströmung gelangt er seit gestern Abend über die Alpen ins Verbreitungsgebiet der Wetterwarte Süd. Er sorgt heute für eine mystische Stimmung und zu einer mitu
Ein Tief über Tunesien hat am Wochenende Unmengen an Saharastaub aufgewirbelt und in große Höhen verfrachtet. Mit der südlichen Höhenströmung gelangt er seit gestern Abend über die Alpen ins Verbreitungsgebiet der Wetterwarte Süd. Er sorgt heute für eine mystische Stimmung und zu einer mitunter ganz außergewöhnlich intensiven, beinahe schon bizarren, beängstigenden Verfärbung des Himmels geführt, in teils ganz unterschiedlichen Gelb-, Orange-, Rot- und Ockertönen. Manche haben sich an das Himmelsbild Ende April/Anfang Mai 1986 als Folge der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl erinnert gefühlt. Aber keine Sorge, dieses Mal hatte es einen ganz natürlichen Grund, wenn auch äußerst eindrucksvoll und ungewöhnlich ausgeprägt.
Dort, wo es regnete wurde der Staub ausgewaschen und besonders auf PKWs deutlich sichtbar als rostbraune Schicht und Schlieren abgelagert, worüber sich wohl nur die Betreiber von Autowaschanlagen gefreut haben dürften. [ausblenden...]